Akupunktur und Moxa-therapie

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) werden bestimmte Punkte des Körpers bei der Akupunktur mit Nadeln gestochen oder bei der Moxa-Therapie bzw. Moxibustion erwärmt. Diese Punkte liegen meist im Verlauf von 'Bahnen', den Meridianen. Die Wirkung erfolgt lokal an der Körperstelle, wo akupunktiert oder gemoxt wird und gleichzeitig über die Meridiane auf Organsysteme und den ganzen Körper bezogen.

 

Mit Akupunktur und Moxibustion werden Krankheiten, Beschwerden und Schmerzen behandelt und man nutzt sie zur Pflege der Gesundheit.

 

Indikationen und Behandlung

Die Liste der Indikationen für die Akupunktur ist lang und umfasst eine Vielzahl von Krankheiten und Schmerzzuständen.

 

Moxibustion wird vor allem angewendet bei Symptomen eines Yang-Mangels, um Kälte und Nässe im Körper zu beseitigen, um eine Verstopfung der Meridiane aufzulösen, bei Symptomen der Schwäche von Magen und Milz, bei schmerzhaften Gelenken und Muskeln, bei bestimmten chronischen Erkrankungen und Infektanfälligkeit.

 

In meiner Praxis arbeite ich mit hochwertigen Einweg-Akupunkturnadeln.

Für die Moxa-Therapie wird traditionell Moxa-Beifuss verwendet, lose oder zu Kegeln oder 'Zigarren' geformt. Es können aber auch andere, z. B. heimische Kräuter oder Ingwerscheiben verwendet werden.

 

Ohrakupunktur

Die Ohrakupunktur hat zum Teil spezielle Indikationsgebiete, eignet sich aber auch für sehr sensible Menschen, z. B. für Kinder, sehr alte Menschen oder immobile Patienten. Ohr- und Körperakupunktur können auch sehr gut in Kombination miteinander eingesetzt werden.

 

Für die Ohrakupunktur verwende ich  meistens spezielle Samenkörner-Pflaster (mit Nelken-Samen), die auf die Akupunkturpunkte im Ohr geklebt werden und dort einige Zeit, z. B. 2 Tage, verbleiben. Diese stimulieren die Akupunkturpunkte durch eine leichte Druckwirkung.